Ein kleiner Hilferuf

Die Verwaltung und Regierung macht an allen Ecken Druck. Jetzt wird dem AZ Conni verboten, seine eigenen Räumlichkeiten wie ein Eigentümer zu nutzen. Währenddessen sitzt Frau Töberich auf ihrem Grundstück und baggert als Eigentümerin den Elberadweg weg. Dresden! – Nichts hinzuzufügen.

——– Weitergeleitete Nachricht ——–
Betreff: Ein kleiner Hilferuf
Datum: Tue, 10 Mar 2015 14:52:14 +0100
Von: Anja (E-Mail-Adresse bei mir erfragen)

Ein herzliches Hallo!

Mit dieser Mail erreicht euch ein dringender Unterstützungsaufruf des Refugeecamps auf dem Theaterplatz. Wir sind ab sofort und händeringend auf der Suche nach einer Räumlichkeit/ einem Raum, der bis Ende März 15-20 Menschen zur freien Verfügung steht. Hauptsächlich geht es um Plena und Übernachtungen, tagsüber sind wir immer in der Öffentlichkeit und an der frischen Luft unterwegs.

Kurz zur momentanen Lage: Seit Sonntag ist es uns nicht mehr möglich im AZ Conni zu nächtigen, zum einen weil wir die Frist vereinbart hatten, zum anderen weil das AZ Conni im Jugendhilfeausschuss durch den Support der Refugees sehr unter Druck geraten ist. Viele kulturelle und soziale Zentren in Dresden sind in hohem Maße abhängig von Jugendhilfegeldern, so dass wir uns entschieden haben diese Projekte nicht zu gefährden und uns an private Hausprojekte und auch Projekte wenden, die durch soziale Gelder finanziert werden, das ist tausendmal weniger heikel.

Fragt doch bei euch nach, ob es für euch denkbar wäre, diesem Protest einen Raum zu geben, zermatert euch den Kopf nach weiteren Ideen, schickt die Mails weit und weiter. Das kann doch nicht so schwer sein! Wir sind euch dankbar für jeden Vorschlag, jede Idee und jede weitergeleitete Mail.

Ich hoffe wir hören bald voneinander.

Liebste Grüße,

Anja

Print this pageEmail this to someonePin on PinterestShare on Google+Share on FacebookTweet about this on TwitterFlattr the author